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Gefördertes
Projekt. / 1

Gefördertes
Projekt.

Klimahaushalt(en)

Klimahaushalt(en)

Hauptantragstellung:
Institut für Industrielle Ökologie (IIÖ)

Wissenschaftliche Leitung:
Bernhard Windsperger (Institut für Industrielle Ökologie (IIÖ))

Projektpartner*innen:
Blondiau Tino (NÖ Energie- und Umweltagentur)
Iris Kunze (ÖIN – Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung)
Sylvester Kapferer (ÖIN – Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung)
Sophie Bittner-Schiesser (NÖ Energie- und Umweltagentur)
Alfred Strigl (ÖIN – Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung)
Heimo Bürbaumer (NÖ Energie- und Umweltagentur)

Forschungsfeld:
Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

Projekt-ID: FTI19-013
Projektbeginn: 01. Oktober 2020
Laufzeit: 24 Monate / laufend
Fördersumme: € 180.000,00

Kurzzusammenfassung

Der Klimaschutz ist aktuell eines der zentralen Themen sowohl in unserer Zivilgesellschaft als auch bei Politik und Wirtschaft. Zu dessen Umsetzung existiert eine Vielzahl an Empfehlungen für ein klimafreundliches Verhalten. Oft sind diese allerdings sehr allgemein formuliert und nicht auf die unterschiedlichen Zielgruppen zugeschnitten, wodurch bei den Betroffenen oft Verwirrung und Unsicherheit entsteht, die bis zur Ablehnung gehen kann.
Ziel dieses Projektes ist es, in einem partizipativen Prozess mit ausgewählten Haushalten in Niederösterreich, effektive und auch akzeptierte Handlungsoptionen für eine klimaschonende Lebensweise zu erarbeiten. Dabei sollen aufbauend auf der Charakterisierung des derzeitigen Lebensstils und der dadurch bewirkten Treibhausgas-Belastungen maßgeschneiderte Maßnahmen auf detaillierter Produktebene mit Haushalten ausgearbeitet werden. Diese sollen konkrete und individuelle Einflussmöglichkeiten (z.B. verändertes Nutzerverhalten, Regionalität, effizienteres Produkt,..) für die jeweiligen Konsummuster beinhalten, um die meist allgemeinen Empfehlungen auf konkrete Verhaltensänderungen umzulegen. Bei den Maßnahmen werden die Werthaltung und die Prioritäten der Haushalte mit einbezogen, um damit auch die Umsetzungswahrscheinlichkeit der Maßnahmen zu erhöhen sowie gegebenenfalls vorliegende Fehleinschätzungen korrigieren zu können. Im Anschluss daran werden die Haushalte in einem etwa halbjährigen Prozess bei dem Anwenden der jeweiligen Maßnahmen unterstützt, der mit einer Reflexion über die Erfolge bzw. Misserfolge bei der Umsetzung abgeschlossen wird. Die bewährten Maßnahmen werden danach hinsichtlich des Beitrags zum Klimaschutz in den einzelnen Haushalten quantifiziert und darüber hinaus deren monetäre Aufwendungen bzw. Einsparungen abgeschätzt.
Letztlich sollen nach Vorliegen der Ergebnisse die vielversprechendsten Handlungsoptionen für eine klimaschonende Lebensweise dargestellt und die Unterschiede bzw. Zusammenhänge zwischen den einzelnen Haushalten anhand von sozioökonomischen Rahmenbedingungen bzw. vorhandenen Konsummustern beschrieben werden.

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